Blogger vom Hogger
Ja, also, das ist etwas ärgelich. Ich hatte diesen Eintrag bereits fertig getippt, als sich mein Rechner mal eben verabschiedet hat, warum weiss kein Mensch und um ehrlich zu sein ist es mir auch egal, nur, da ich mal wieder direkt in das Online-Formular getippt hatte, war Geschriebenes schlicht und ergreifend für’n Rollsplit.
Anyway, ich versuche mich also zu entsinnen, was ich so getippt hatte. Es ging um meine derzeitige Arbeit in einem Gerätebaubetrieb, wo ich neben Nitro schnüffeln, fräsen, messen, lackieren und so weiter auch einiges an Lagerarbeit verrichte. An und für sich nicht spektakulär, allerdings ist mir erst neulich mal aufgefallen, dass es weitaus mehr “rollendes” Volk gibt als nur Unsereins. Man muss sich die Kollegen dort einmal vorstellen: also, da gibt es (überwiegend männliche) Personen zwischen 25 und 60, aller Art und Form und Sonstiges. Es gibt die Alkis, die sich jeden Tag in der Mittagspause zwei drei Halbe Bier (bei uns nennt man die großen Flaschen so, in denen ein halber Liter Gerstensaft Platz hat) an der Tanke einstellen, um es durch den Tag zu schaffen… Mittagspause ist übrigens ne halbe Stunde. Es gibt den Schleicher, der so heisst, weil er so langsam ist, dass mir die Augen einschlafen und ich völlig in Trance gerate wenn ich ihm zusehe, dann gibt es noch äußerst unterhaltsame Leute, die jeden Raab oder anderem “Comedian” in den Schatten stellen würden, würde man sie lassen und und und…. also, wirklich ein ganzer Haufen teils sehr skurriler Menschen. Was das nun mit rollen zu tun hat? Nun, es gibt dann immer wieder so Momente, in denen man Sachen von A nach B bewegen muss und die man nicht mal so eben per Hand tragen kann… und was gibt es da praktischeres als einen Hubwagen? Ja, Hubwägen habens in sich, und jedesmal wenn dieser unbeladen ist und man was transportieren möchte dann heisst es plötzlich: “Lass, ich mach schon…” und schwupps wird ein Fuss auf den Hubwagen gestellt, schön gepusht und ab geht es durch die Halle, vorbei an den Stanzen und Pressen ins Lager, juchee, grad schön ist’s. Sogar der Schleicher wird aktiv, man mag es kaum glauben! So, letztens hatte ich dann noch nen Super Link zwischen dieser Geschichte und Skateboarden, also, Rollen und so, aber der ist ja passé. Es ging in etwa darum, dass genau diese Menschen dort (naja, 90 % davon) eben die sind, die einen Skateboarder blöd ansehen, einfach nicht ernst nehmen oder keinerlei Verständnis für deise Art von Beschäftigung haben. Und dann sowas. Und wie nett sie immer grinsen mit Wind im Gesicht. Macht ja auch Spass. Zwar ein wenig plumper als das gute alte Board an sich, gut, die Lenkstange, naja, aber ansonsten, es ist halt irgendwie einfach Rollen. Und das ist doch nie verkehrt. Oder?
Gute Nacht,
Luf;o)
Nachtrag: es ist halb vier und ich schreibe gute Nacht? Vielleicht ein Hinweis darauf, dass ich mich hinlegen sollte. Gute Idee. Dann noch ne CD brennen und abends ist dann Schwesters Geburtstagsfest. 18 Lenze. Nicht schlecht. A votre santé!
9 Kommentare zu “Blogger vom Hogger”
Hats jemanden von denen schon mal den fuß abgetrennt……..mit lecker Blut und so. Aber völlig richtig: Never trust a Hippy! Häh ist das neu?
genau!! interessiert hier niemanden! wir wollen Fotos von deiner Schwester haben!!
Ich fin die sachen mit den alkis tolllllllllllll!!!!!
also ich roll auch immer mit dem hubwagen durch die gegend aber nicht nur um mir den arbeitstag zu verschönern sonder weil ich einfach zu faul bin das ding zu schieben oder gar zu ziehen!!!!
mfg GaZmO
Danke, Timbo.
halt die fresse, mann!!!
Oh, ja klar, wenn du’s sagst…..
Hi Luf.. schöne geschichte.. kenn ich auch (was bei dir da so los is)
@Timbo: was is dann bei dir so interessant?
@KUrt : Die schwester? ja zeicht ma !




interessiert doch keine sau, die scheisse. hippiesau!