EUROPEAN SKATEBOARD CHAMPIONSHIPS 2008

18. Januar 2009 | Von | Kategorie: Magazin Like
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EUROPEAN SKATEBOARD CHAMPIONSHIPS
Basel 7.-10. August 2008

Hatte ich noch im Bowlriders Artikel geschrieben, ich fahre so gut wie nie auf Contests, muß ich sagen, daß die EM in Basel da jedes Jahr eine Ausnahme ist. Wie auch die letzten Jahre hieß es meinerseits im Vorfeld, daß ich dieses Jahr nicht hinfahren würde, weil es immer das gleiche ist und ich die 52 Wochenenden des Jahres gut mit mir und meinem Leben aufteilen muß, aber genau deswegen bin ich auch wieder einmal gefahren. Auf dieses Wochenende kann man sich einfach verlassen und Baseln macht einfach Spaß, vor allem wenn man von Carhartt eingeladen wird, somit vor Ort für alles gesorgt und man in einem 5-Sterne-Hotel untergebracht ist. Oder sind es nur vier Sterne? Egal, jedenfalls zu viel für den normalsterblichen Skater und damit eine angenehme Abwechslung…

Da diesmal partout keiner aus`m Pott oder von sonstwo mitwollte oder noch besser sein Auto anbot, ging es diesmal mit Ex-Praktikant Fabian und Mini-Mietwagen ins Dreiländereck. Und Fab schaffte es sogar, den einzigen Autobahnwechsel, den wir auf der Fahrt vornehmen mußten – A45 auf die A5 kurz vor Frankfurt – zu vermoschen, um mich, der mal wieder viel zu viel gearbeitet und zu wenig geschlafen hatte, nach einer halben Stunde zu wecken mit den Worten §Du Arne, ich glaube, wir sind verkehrt*… Aber sonst hat er das das Wochenende über ordentlich gemacht, der Fabian, Dank und Gruß nochmal an dieser Stelle! Vor Ort trafen wir dann auf eine gute Mannschaft, Böttchi, Flori und Bernd von der Dresden Front, Hudda, Daddel Danny und eine Autoladung Saarländer war am Start und sogar Petzi und sein englischer Freund Edmund hatten nach einem Jahr Barcelona quasi auf dem Umzug nach Dresden zum Baseln Zwischenstop gemacht. Somit war Spaß garantiert, denn dazu gesellten sich zwischendurch immer wieder eine Menge Skateboardkollegen, die man im Laufe der Jahre so kennengelernt hat, und leider wenn überhaupt dann nur einmal im Jahr in Basel trifft.

Und dazu lernt man dann jedes Jahr noch neue Artverwandte und andere Verrückte kennen, kein Wunder, man kommt immer wieder! So gesehen war dieses Jahr, bis auf endlich mal wieder durchgehend sehr gutes Wetter, alles so wie die letzten Jahre auch. Tagsüber Contest gucken, mit netten Leuten sabbeln und/oder Street skaten, abends Party beim Black Cross Bowl (der wohl demnächst leider einer grundlegenden Renovierung des gesamten Geländes zum Opfer fallen soll/wird) und zwischendurch Spaß haben im Hotelzimmer. Aber das Beste war diesmal, daß ich es endlich mal geschafft hab`, im Rhein zu schwimmen. Die ersten beiden Jahre wollte nie einer mit, danach war das Wetter immer scheiße, aber dieses Jahr sollte es tatsächlich mal klappen. Ihr müßt nämlich wissen, in Basel gehen die Einheimischen gerne am Südende der Stadt in den Rhein und lassen sich dann mit der extrem schnellen Strömung durch die Innenstadt treiben, um dann irgendwann beliebig wieder ans Ufer zu schwimmen und sich besser zu fühlen. Wozu zu sagen sei, daß das Wasser hier noch klar und sauber ist, in Düsseldorf z.B. glauben einem das kein Mensch, wenn man denen das erzählt.

Aber das Ganze ist ganz einfach, man packt seine Klamotten in einen Plastiksack, knotet den gut zu und hat dann gleichzeitig ein Luftkissen, mit dem man sich im Wasser ohne Anstrengungen einfach treiben lassen kann. Natürlich dürfen zwischendurch Biere oder sonstige Spaßmacher konsumiert werden und man darf auch den teils ungläubigen Touristen oder zahlreich entzückenden Baselerinnen auf der Promenade zuwinken. Kurz gesagt: Ganz großes Kino, und ich habe mich selten so gut gefühlt wie auf diesen zwei Kilometern, deswegen haben wir es auch Samstags und Sonntags gemacht. Voll geile Scheiße das, wirklich ein Stück Freiheit mitten in der Stadt. Le Wurst, der alte Öttinger, ist dann sogar noch von einer der großen Brücken runtergesprungen, wollte ich eigentlich auch noch machen, aber da hab` ich mir grad in die Hosen gemacht… Danke an alle, die dieses Wochenende bereichert haben, und das waren eigentlich alle, denen ich begegnet bin. Sogar der doofe Guillaume, denn jetzt habe ich eine weitere Geschichte zum Erzählen, wenn ich mal wieder mit Kollegen auf einem Contest abhäng` und rumklugscheißern muß…
Arne



2 Kommentare
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  1. Le Wurst, der alte Öttinger, hatte auch reichlich die Hosen voll, aber nochma zurückgrabbeln übers Geländer geht dann irgendwie doch nicht =)
    Grüße von der SaarlandFront

  2. der kevin.
    Rock das haus wie immer ders eh der coolste und der beste , das ganze pavel team und die halle sind die besten .
    Lg. Julia skkkkaaaate or fucking die
    Und wenzke soll sich n bier goennen :D

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