GERÄUSCHE AUS DER KÜCHE, NR. 46.5

17. Januar 2009 | Von | Kategorie: Magazin Like
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FORT KNOX FIVE – ‘Radio Free DC’: Das neue Langspiel Album von Fort Knox Five, die Ihrerseits für knackigen Neo-Funk stehen und in der Vergangenheit schon bereits erste vielversprechende Reviews bei uns hatten. Die Vier waren als Produzenten bereits u. a. für Afrika Bambaataa, Kraak & Smaak oder Tito Puente tätig, und präsentieren nun erstmalig Ihre eigenen Produktionen in Album-Länge.
M.ANIFEST – ‘Manifestations’: Dieses Album des zur Zeit eher noch unbekannten MCs ist durchaus eine positive Überraschung. Und zwar findet man hier wirklich smoothen, souligen, storytelling HipHop a la Tribe Called Quest, Roots Manuva oder Walking Large. Anhand dieser Vergleiche kann man jedoch gut den Ansatz und Stil dieses interessanten Albums nachvollziehen, die der aus Ghana stammende MC hier auf seinem Album umsetzt.

GELKA – ‘Less Is More’: Gelak stammen in der Tat aus Budapest, Ungarn, weshalb man nicht unbedingt auf Anhieb den Sound vermuten würde, den die beiden Soundtüftler hiermit auspacken. Fakt ist, das niemand geringerer als Nightmares On Wax Mastermind DJ E.A.S.E begeistert auf die beiden aufmerksam wurde und den beiden daraufhin umgehend zum Signing bei Wax ON Records verhalf. Smoothe, chillige und relaxte Downbeats, manchmal mit Sängerin oder schlicht Instraumental gehalten, in feinster Nightmares On Wax Tradition.

RZA as BOBBY DIGITAL – ‘Digi Snacks’: Tja, was soll man sagen, da ist es das neue Bobby Digital Werk der einstigen Wu Tang Producer Ikone. In den letzten Wochen gab es ja bereits Welt- und Landesweit einige, nicht immer positive, sondern eher verhaltene Pressereaktionen. Jedoch sollte sich jeder lieber ein eigenes Urteil bilden. Wobei auch mir (..und ich habe das erste Digital Album damals definitiv sehr gefeiert.) dieses Album leider erst einmal ein kurioses und unverständliches Rätsel bleibt.

LO DECK & OMEGA ONE – ‘Postcards From The Third Rock’: Auch dieses Underground Hip Hop Album stellt für mich eine weitere angenehme Überraschung dar, der Sound erinnert auf Anhieb ein wenig an Aesop Rock und so kann auch dieser Release für das ein oder andere unerwartete kleine Highlight sorgen.

BRENNA – ‘Brenna’: Brenna ist im Ruhrgebiet längst kein unbekannter mehr und eingefleischten Heads schon seit längerem, sowohl als MC und Solo-Artist, als auch als Produzent und live Support für andere Artists, zB. Der Lange / Too Strong, oder als umtriebiger Feature Gast, ein Begriff,. Sein Album, welches größtenteils exzellent produziert ist, bietet immerhin auf Anhieb 2 CDs und an die 30 Tracks, wobei sein MCing und Style teils etwas gewöhnungs bedürftig sind, jedoch auch nicht unbedingt verhindern dieses Album mal persönlich in Ruhe zu checken.
SPILLSBURY – ‘Auf Zum Atem’: Sound- und Genretechnisch diesmal etwas Abwechslung in meinen Reviews. Spillsbury bringen intensiven deutschen Singer-Songwriter Guitarenrock mit einer gehörigen Portion knackigem und ansteckendem Retro Neue Deutsche Welle Sound.

MIGHTY VIBES – ‘We Comin Around’: Wer in den kommenden kalten und verregneten Wintermonaten etwas Sommer- und Sonnenflavor genießen möchte, kann hier mal rein hören, Mighty Vibes bieten nämlich neuen, popigen Ohrwurm Reggae- und Dancehallsound aus deutschen Landen.

MO‘ HORIZONS / DANIEL HAAKSMAN – ‘Ten Years Of… / Bossa Do Morro’: Wir schreiben das 50. Jubiläums- Jahr des Bossa Nova, und wer dieses gebührend, und mit angemessenem und passenden brasilo-good-vibration Sound feiern möchte, kann bei diesen beiden, durchaus profunden Releases, gerne mit gutem Gewissen .zugreifen.

PUPPETMASTAZ – ‘The Takeover’: Die Puppetmastaz waren seiner Zeit wahrscheinlich die erste Toyband, sprich Puppentheater HipHop Crew der Welt, deren Konzept genauso so weird wie funny ist. Snuggles, Wizard, Mr. Maloke und der Rest der durchgeknallten Puppencrew sind die irrwitzige und erste Mixtur oder Komination aus Wu Tang und Jim Hensons Muppet Show. Don’t take it serious. Aber, nicht zu vergessen, Mucke machen können Sie auch und das bestimmt nicht mal schlecht. Und gerade wer mal eine Ihrer live Shows sehen konnte wird wissen wovon ich spreche.

MR OIZO – ‘Lambs Anger’: Ed Banger Records dürfte im Rahmen des zur Zeit vorherschenden Electro clash Trends, berechtigter Weise eines der aktuell meist gehyptesten und beliebtesten Label überhaupt sein. Einer der neuen Releases dürfte alleine vom Namen her nahezu jedem ein entsprechender Begriff sein, hat Mr Oizo doch vor einigen Jahren noch einen ziemlich veritablen Chart Hit bei uns landen können. Das neue Werk ist Produktions Technisch durchaus innovativ und interessant, mir persönlich jedoch vom Sound her eine Spur zu anstrengend und zu frickelig.
CRZA

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Ein Kommentar
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  1. moin arne…danke für die blumen, das album nennt sich übriegens “Displietsch” …..bis bald ma wieder in flenne…

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