GERÄUSCHE AUS DER KÜCHE, NR. 46.5

17. Januar 2009 | Von | Kategorie: Magazin Like
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Kennt ihr SOZIEDAD ALKOHOLIKA? Das sind fünf HC-Veteranen aus Spanien. Mit ihrem bereits achten Album, ‘Male Sangre’ sind sie jetzt bei Roadrunner gelandet. Klingt wie eine Mischung aus Sheer Terror und alten Sepultura Sachen. HC und Thrash Metal geben sich hier also die Hand. Kommt super! / Frisch und fröhlich gehen GOLDUST aus Münster ans Werk. Völlig ohne Konventionen vermischen sie auf ihrem ausführlichen Debut ‘Axis’ gekonnt Oldschool- und Newschool-Elemente. Zeugt von musikalischen Weitblick seitens der Bandmitglieder. Das Ganze nicht mit Macho-Attitüde, sondern mit sehr selbstkritischen Texten. Eine durchweg angenehme HC-Scheibe, die defiinitiv noch öfter laufen wird. / Vier der besten Bands von Horror Business haben eine Split-CD rausgebracht. Ist das bei vier Bands dann eine Split-Split? Mit dabei sind LxExAxRxNx, WOOF, SIDETRACK und die Skatepunks von COMMON ENEMY. Viermal HC-Punk-Gebretter meets Thrash Metal. 33X Vollgas geradeaus. Erinnert fast durchgehend an alten `80er West Coast Skaterock im angenehmen Oldschool-Sound. Ist damit mehr als zu empfehlen. / WALLS OF JERICHO sind wieder da mit einem neuen Album namens ‘The American Dream’, von Fans sehnlichst erwartet. Es gibt Metalcore der besseren Sorte. Das war zu erwarten und enttäuscht auch nicht. Aber wie eine so zarte Frau, so männlich singen kann, bleibt weiterhin ein Rätsel. Und von Singen kann ja auch keine Rede sein, eher von growlen… / CEREMONY liefern mit ‘Still Nothing Moves You’ ein ordentliches Hardcore-Brett ab, das sich gewaschen hat. Hier wird alles richtig gemacht und ohne Gnade nach vorne gekloppt. Sehr oldschool im Sound und keine Schnörkeleien. / Die Ostberliner PUNISHABLE ACT sind keine Unbekannten mehr. Auf ‘Rhythm Of Destruction’ beweisen sie wieder, wo ihre Stärken liegen. Nämlich irgendwo zwischen Madball und Cro-Mags. Das kann sich hören lassen. Sie haben diese Musik nicht erfunden, aber sie leben und lieben sie… / AUSTRIAN DEATH MACHINE ist ein Projekt, für das sich As I Lay Dying Frontmann Tim Lambesis verantwortlich zeichnet. Die Platte dazu, ‘Total Bruth’, ist eine Parodie auf den kalifornischen Gouvernator aka Terminator, die Spaß macht. Musikalisch nicht unbedingt anspruchsvoller Metalcore, aber schlecht ist auch was anderes.
Daniel

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Ein Kommentar
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  1. moin arne…danke für die blumen, das album nennt sich übriegens “Displietsch” …..bis bald ma wieder in flenne…

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