GERÄUSCHE AUS DER KÜCHE, NR. 46.5

17. Januar 2009 | Von | Kategorie: Magazin Like
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Der Gesang klingt immer noch verdammt nach Obituary, nur variabler, die Gitarren nach Death und Pestilence, aber grooviger. STIGMATIZED hauen uns ‘Becoming Unique’ um die Lauscher. Und im Vergleich zum Vorgängeralbum Live in Despair klingt die ganze Sache nicht mehr so kopflastig. Das Songwriting ist ausgereifter und eingängiger. Der Groove hat Einzug erhalten und treibt voran. Stigmatized liefern ihre bis dato beste Platte ab.

OMNIUM GATHERUM spielen in etwa eine moderne Interpretation von Edge Of Sanity. Der Vocalist erinnert streckenweise an Gorefest, ist aber variabler. Gemixt und gemastert wurde ‘The Redshift’ vom Dan Swanö himself, seines Zeichens Bandkopf von Edge of Sanity. Melodic Death Metal der mit Thrash Riffs, Heavy Metal Leads und Gothic Flair erweitert wird. Ein wenig Pop Appeal, ein großartiger Opener, gelunge Solos und Leads. Das kann ja eigentlich nur gut gehen.
Eine leckere Punkrock Mischung gibts von CALABRESE. ‘The Travelling Vampie Show’ besticht mit einer Mixtur aus Misfits und Ramones mit einem Touch Rockabilly und bedient die typischen Horrorpunk Klischees mit Titeln wie Saturday Night Of The Living Dead oder Death Eternal. Geil. Anspieltipp: Your Ghost.
AS EDEN BURNS sind At Th Gates Fans, eindeutig. Die Band könnte glatt aus Götheborg stammen, so wie sie klingt, allerdings kommt sie aus Texas. Und sie können auch nur bedingt die Lücke schließen, die At The Gates hinterlassen haben. Aber sie geben sich Mühe, und das Ergebnis ist sehr anhörbar geworden. Die Songs auf ‘The Great Celestial Delusion’ treiben nordentlich vorwärts und werden öfter mal von melodic Leads und -Soli aufgepeppt. Könnt auch Fans von The Black Dahlia Murder zusagen.

Schräge Takte und schräge Songs liefern uns TERMINAL FUNCTION mit ‘Measuring The Abstract’. Meshuggah und Death mit Mr.Bungle gekreuzt, in etwa. Hier und da schleicht sich auch mal ein poppiger Part ein, dem garantiert wenige Augenblicke später der Garaus gemacht wird. Diese Platte weiß mit überraschenden Breaks offene Münder zu hinterlassen. Auch wegen der kompromißlosigkeit mit der sogar Dream Theatre-artige Keyboards eingesetz werden.

SINISTER sind was sie sind und bleiben was sie immer waren: purer, einfacher Death Metal. Ohne Schnörkel und Firlefanz. Direkt in die Fresse. Die neue Langrille ‘The Howling’ ist hart und stumpf wie ein Kantholz. Punkt.
WHITECHAPEL ‘This Is Exile’ ist eine weitere Platte in der the new X-treme Reihe. Und auch dieses Mal kann man Metal Blade guten Geschmack attestieren. Etwas ältere Morbid Angel, durchaus auch mal ein fieses ungerades Riff oder etwas Gefrickel in der Art von Meshuggah oder einfach nur stumpf grindend. Gegrunzblöckt wird auch wie am Spieß. Also alles was das Siegel verspricht. Geknüppel mit dem gewissen Extra.
Puffy

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Ein Kommentar
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  1. moin arne…danke für die blumen, das album nennt sich übriegens “Displietsch” …..bis bald ma wieder in flenne…

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