INSIDE OUT ARNE FIEHL – MONSTER SKATEBOARDMAGAZIN NR.272
28. April 2009 | Von Arne | Kategorie: Magazin LikeDie deutschsprachige Skateboardpresse zeigte auf unser Ableben alle nur erdenklichen Reaktionen, von herzzereißenden Beileidsbekundungen bis hin zu totaler Gleichgültigkeit gab es das gesamte Spektrum. Die werten Kollegen vom Monster Mag z.B. widmeten uns ihre einseitige Rubrik Inside Out für ein Interview, das wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen, da es sicher die wenigsten unserer Fans gelesen haben und es vielleicht durchaus interessant sein könnte für den einen oder die andere. Denn auch wenn das Interview inzwischen ein paar Monate alt ist, kann es eigentlich Wort für Wort auch heute noch so stehengelassen werden, obwohl wir ein paar der dort angesprochenen Dinge natürlich schon länger hinter uns gelassen haben. Leider haben wir selbst aufgrund unglücklicher Umstände das Endprodukt bzw. die dazugehörige Ausgabe bis dato selbst noch gar nicht zu Gesicht bekommen, aber die Monsters haben sich wohl tatsächlich dazu durchringen können, das drei getippte Seiten lange Interview auf eine einzige Seite im Heft zu drucken, soll heißen mit für ihre Verhältnisse extrem kleiner Schrift also. Finden wir eine sehr nette Abschlußgeste, denn wir können sehr gut über uns selber lachen, wäre aber auch echt blöd gewesen, erst so viele Fragen zu stellen, die man gar nicht in drei Sätzen beantworten kann, und dann das Interview zu kürzen. Na ja, haben sie ja auch nicht gemacht, also lest am besten selbst, wenn ihr wollt. Gruß und Dank an dieser Stelle nach Köln!
Interview und Photo von Eric Mirbach
Daß die Weltwirtschaftskrise vor dem Skateboardmarkt nicht halt macht, spüren wir immer mehr. Als erstes Opfer dieser neuen Umstände wird, wenn die nächste, finale Ausgabe erschienen ist, das BOARDSTEIN Magazin eingestellt. Die deutsche Skateboardszene verliert so ein Heft, daß sich durch zu kleine Schrift, konträre und oft provokante Aussagen, gewöhnungsbedürftige Ansichten in Punkto Layout, besonders aber durch unfaßbar viel Liebe für die Sache auszeichnete, der es sich gewidmet hatte: Skateboarding. Kapitän Arne Fiehl sprach mit uns über Abschied und Neuanfang.
Hallo Arne. Was machst du grade? (Im Hinblick auf die Arbeit an der letzten Issue, aber auch in Sachen umziehen, Neuorientierung)
Moin! Also diesen Moment bin ich gerade eifrig dabei, unsere letzte Ausgabe fertigzumachen, den Webseiten-Relaunch durchzuziehen, zwischendurch den Auszug aus der Redaktion und meinen Umzug nach Hamburg vorzubereiten und unser Überleben durch massig Ebay-Auktionen mit dem Redaktionsinventar zu sichern. Nebenbei dann noch Zukunft planen und so was… Wenn diese Zeilen gelesen werden, hab` ich das wohl alles gerade hinter mir gelassen und sortiere mich in Hamburg neu zurecht. Checkt einfach mal unsere Webseite, da wird die ganze Thematik detailierter beschrieben!
Wie geht es dir mit dem Ende der BOARDSTEIN?
Klar ist es traurig mit dem Heft, aber eigentlich geht`s mir ziemlich gut. Ich freu` mich auf neue Aufgaben und Herausforderungen, auch wenn ich das alles sicher sehr gerne noch zehn Jahre oder länger gemacht hätte, aber eben nicht unter diesen extremen Bedingungen. So gesehen ist mir und Klaas auch eine Riesenlast von den Schultern gefallen, und es ist ja nicht so, daß das alles jetzt so super überraschend gekommen ist. Ich mein`, letztes Jahr haben wir zwei von sechs Ausgaben gemacht, das sagt ja wohl alles.
Woran, denkst du, lag es, daß ihr einen Schlußstrich ziehen mußtet?
Natürlich kein Geld mehr – nicht daß wir zu irgendeinem Zeitpunkt welches gehabt hätten – aber zum ersten Mal in neun Jahren auch keine Lust mehr, immer nur zu geben und nichts zurückzukriegen. Zurückkriegen heißt, genug Anzeigen von Firmen im Heft zu haben, daran hat es von Anfang an gemangelt und wir waren chronisch unterfinanziert und ohne jeglichen Cash Flow. Und über Geld spricht man nicht? Also ich hab` acht Jahre lang von 550,- Euro im Monat gelebt, offiziell ist das unter der Armutsgrenze, und ich war der einzige, der überhaupt was von der Firma bekommen hat! So gesehen fehlte zum Ende des Jahres nicht mehr nur das Geld, sondern auch die Motivation und vor allem Perspektiven, und wenn man sich anguckt, wie der Markt und die gesamte Weltwirtschaft gerade fröhlich zusammenbricht, war es sicher die richtige Entscheidung. Und es ist es sowieso ein Wunder, daß wir soweit gekommen sind, wir waren im Magazinsektor ja auch nicht die ersten, die gehen mußten.
Jetzt mal ehrlich: Es waren sowohl die zu kleine Schrift als auch die fünfteiligen Zehnseiter über “Arne fährt irgendwo zelten”, oder?
Vielleicht war es das, was die Industrie angeht. Kleine Schrift, okay, ist und war scheiße, ging aber nicht anders, wenn man so ein Magazin macht, wie wir es gemacht haben, das schließlich seine Wurzeln in der Fanzine-Szene hat. Deswegen waren wir auch immer so ehrlich und haben vielleicht zu oft zum richtigen Zeitpunkt das richtige geschrieben (mein Ego hat in den letzten Monaten auf keinen Fall gelitten). Nenn` es von mir aus auch Punkrock, aber das ist ohne Frage auch ein Grund, daß es einige ”wichtige” Personen gab, die uns/mich nicht leiden konnten oder sogar Angst vor uns hatten. Außerdem woll(t)en wir den Leuten halt Inhalt bieten, damit das Mag nicht nach einer Stunde durchgelesen ist, so wie eures zum Beispiel, was sich ja aber auch gebessert hat. Letztendlich waren es bei uns vor allem immer die Texte und genau die Artikel, die du ansprichst, die unsere große Leserschaft gefesselt haben, das wurde uns zumindest immer wieder gesagt, geschrieben und bestätigt. Nämlich weil sich die LeserInnen damit identifizieren können, wir die Leute zum Denken anregen und zum Lachen bringen, ganz einfach eine andere Herangehensweise. Die Mainstream-Industrie sieht natürlich lieber Hochglanz, große Photos und am besten gar kein Text, dann kann sich auch keiner über nix aufregen. Manche Firmen gaben sogar offen zu, daß sie keine Anzeigen bei uns geschaltet haben, weil ihnen unser Papier zu billig ist oder war. Zählt Inhalt also gar nichts mehr!? Ich sage, besser kleine Schrift, als wenn man nichts zu erzählen hat, dann kann man es sich nämlich auch sparen, und unser Inhalt war gut im Sinne von Skateboarding, da gibt es nichts dran zu rütteln. Ich bin halt in exotische Länder zum Zelten gefahren, andere fahren fünfmal im Jahr nach Spanien ins Hotel und berichten darüber, vielleicht auch, weil sie ihren Anzeigenpartnern verpflichtet sind!? Natürlich erleben die nicht so viel wie ich und meine Droogs on the road, und die haben demenstprechend auch nicht so viel zu erzählen, u.a. weil die meisten von ihnen auch nicht wirklich toll schreiben können. Es gibt eine Untergrund-Industrie und sogar ein paar große Unternehmen, die unsere Herangehensweise an Skateboarding geblickt und sehr geschätzt haben, doch die meisten dieser Firmen hierzulande müssen/mußten selbst ums Überleben kämpfen, das war auch ein Grund, warum wir letztendlich gescheitert sind. Und nochmal zur Erinnerung, wir sind das erste Jahr monatlich rausgekommen, da hatten wir auch noch Platz für große Schrift!
Glaubst du, du hättest etwas anders machen können, anders machen sollen?
Also ich bereue nichts und würde alles genauso wieder machen und werde das auch in Zukunft so tun, nämlich anders sein. Nicht weil ich will, sondern weil ich bin. Ich habe stets nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und aus der Motivation heraus, Skateboarding und alles, was dazu gehört, ordentlich abzufeiern. Klar haben wir Fehler gemacht und Sachen, die ich jetzt anders machen würde, aber das eben wahrscheinlich nur deswegen, weil ich es vorher erstmal falsch machen mußte. Und hätten wir nicht auf die unterschiedlichsten Weisen so viel Lob und Bestätigung für unsere Arbeit und den Einsatz bekommen, hätte ich eh schon vor Jahren das Handtuch geworfen. Aber wir sind uns selbst immer treu geblieben und haben dabei mehr Freunde gewonnen, als man in einem Leben lieb haben kann, so daß ich echt nur sagen kann, ich bin verdammt stolz auf uns und jede einzelne unserer 47 Ausgaben. Ich glaube, wir sind uns alle einig, daß BOARDSTEIN in sämtlichen Belangen des normalen Magazinmarktes einzigartig war und ist, und was zur Hölle mehr kann man verlangen!? Schließlich hatte ich während all der Jahre trotz permanentem Streß und dauerhaft dunklen Wolken über mir eine super Zeit, und ich wünschte, ich könnte diese einfach zurückdrehen und alles nochmal erleben.
Was macht der Alkoholkonsum?
Das läuft, danke der Nachfrage, ich trinke wenig, dafür oft und dann viel. Mach` dir lieber Sorgen um meinen THC-Konsum, das ist nämlich öffentlicher Mißbrauch am Kraut!
Was hast du jetzt vor? Wie sind deine Pläne? Was macht Klaas jetzt?
Klaas hat ja noch seine Firma Datenchef, von der er auch die letzten Jahre gelebt hat und die er jetzt neben ein paar anderen Projekten fulltime betreuen kann. Davon abgesehen, daß wir übers Jahr hin noch einen ganz ordentlichen Schuldenberg mit BOARDSTEIN abbauen müssen, aber das kriegen wir schon hin. Er hat jetzt auch eine neue Bürogemeinschaft in Hagen und wird in Zukunft wahrscheinlich nicht weniger am Schreibtisch sitzen als jetzt. Ich hingegen will weg davon und hoffe, daß ich irgendwie bei Matt in sein Minus-Ramps Team rutschen kann und da in Zukunft ordentlich Aufträge an Land kommen. Da hätte ich super Bock drauf, endlich wieder mit Händen und Füßen an der frischen Luft auf`m Bau arbeiten und Skateparks bauen. Das wäre auf jeden Fall eine sehr geile Alternative zum Magazinmachen. Ich bin halt eigentlich Bauernjunge und Proletarier, und jemand, der gerne Beton skatet. Dann vielleicht noch ein paar intellektuelle Baustellen und private Projekte nebenbei, und ich dürfte mannigfaltig beschäftigt sein und mindestens genauso gut über die Runden kommen wie die letzten Jahre. Langweilig wird mir sowieso nie… Und dieses Jahr muß man eh abwarten, was da kommt, da ist wirklich alles offen. Ich feile somit weiter an der Revolution…
Was hast du der Skateszene jetzt nach dem Aus zu sagen? Und was der Industrie?
Ich denke, ich habe in den letzten Jahren genug dazu geschrieben und jeder weiß, wie er mich einzuschätzen hat, zumindest die, die auch ab und zu mal was in unserem Heft gelesen haben. Allen anderen ist es glücklicherweise sowieso egal, was ich sage oder schreibe. Skateboarding ist großartig, und wir als Skater sollten sehen, daß wir es so behalten! Und dazu muß jede(r) seinen Teil beitragen, vor allem die liebe Industrie. Wenn ich das auf eine Formel bringen soll: Baut mehr gute(!) Skateparks und alles wird gut und besser!
Hinterlaßt ihr eine Lücke in Deutschlands Skateboardlandschaft? Welche?
Wir hinterlassen genau die Lücke, die wir 2000 mit der ersten Ausgabe schließen wollten und dann auch neun Jahre geschlossen haben. Deutschland kann verdammt stolz sein, so lange ein so weltweit einzigartiges und vielleicht auch spezielles Magazin gehabt und sich das bis vor kurzem noch leisten gekonnt zu haben. Wir sind trotz allem vielleicht doch noch ein bißchen das Land der Dichter und Denker. Was die Lücke angeht, so tun mir vor allem die vielen Leute leid, die schon immer bevorzugt Transition oder Rampen geskatet sind, denn davon gibt es viel mehr, als andere Magazinmacher denken mögen. Daß diese Leute – ich zähle mich absichtlich nicht dazu – immer verächtlich als Rampenhuber verschrien und in (deutschen) Magazinen mehr oder weniger komplett ignoriert werden, finde ich nicht nur sehr traurig, sondern auch albern und extrem kurzsichtig.
Die anderen Skateboardmagazine sind…
… anders als wir, und, wenn man so sagen will, normal. Und dabei alle gleich…. Die anderen Skateboardmagazine sind von schlecht und überflüssig bis ganz gut und geil, wobei man natürlich definieren müßte, wer ‘die anderen’ sind. In Deutschland gibt es auf jeden Fall (noch) zu viele Skateboardmagazine, das weiß, glaube ich, jede(r). Ich sage` diesbezüglich ja immer, es gibt diverse Magazine für die oberen Zehntausend, aber nur eins fürs Volk. Eigentlich wäre es bei der heutigen Marktlage am allerbesten, wir würden uns alle komplett zusammentun und ein riesiges richtig fett weltweit wegweisendes Heft machen, 250 Seiten alle zwei Monate umsonst in fetter Auflage rausgebracht. Damit würden wir alle Anzeigenkunden kriegen, denn wenn es keine Mitbewerber mehr gibt, können sie nur bei uns inserieren. Aber dafür sind wir dann wohl doch alle zu unterschiedlich und mit Egos behaftet, mich ganz vorne mit eingeschlossen. Und ich will garantiert auch keine Monopolbildung in journalistischer Hinsicht, aber ich liebe es einfach, ein Magazin zu machen. Und für die echte Fanzine-Kultur wäre sowas auf jeden Fall eine Herausforderung, wieder aufzuleben. Also, möglich ist alles, wenn man will, und wegen fehlender Ideen und Visionen sind wir ganz bestimmt nicht gescheitert.
Was können wir von der letzten Ausgabe erwarten? Wann erscheint sie?
Wir haben natürlich super viel Material angesammelt in den letzten Monaten, deswegen wird`s die letzte Ausgabe wie immer sehr vollgepfropft. Und ich fahr` viel zelten und es gibt sehr sehr viel kleine Schrift zu lesen, das schon mal vorweg! Aber die wenigsten, die das hier lesen, werden unser Heft zu lesen kriegen, nicht zuletzt weil das Baby auf 5000 Stück limitiert sein wird. Und in unserer letzten Ausgabe müssen wir natürlich inhaltlich nochmal ordentlich Futter bieten und Skateboarding so zeigen, wie alle immer schreiben, daß es sein sollte. Denn es geht ja nur um Spaß und blablabla… Dann nehmt doch alle mal gemeinsam den Stock aus`m Arsch, werte Slider-Kollegen, und seid Skater und nicht Sportler!
Ist BOARDSTEIN jetzt wirklich weg? Für immer?
So ein BOARDSTEIN hat bekanntlich eine sehr lange Lebensdauer und wir sind alles andere als weg, denn unsere zusammengewachsene Familie ist ja existent und verstreut sich jetzt nicht so einfach in alle Winde. Wir werden die Firma und den Namen behalten und uns in Zukunft hobbymäßig auf andere Projekte konzentrieren, wie vielleicht endlich mal unsere DVD oder Bücher, die wir in Arbeit haben, fertigmachen. Denn schließlich sind wir nach wie vor eine unabhängige Verlags- und Handels GmbH und können fast alles machen, was wir wollen, wenn wir`s denn finanziert kriegen. Die Webseite wird unsere Plattform dazu sein, und wer weiß, mal sehen, wie sich der Markt und alles so entwickelt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, das Ganze in ein paar Jahren wieder so als Art Alte-Herren-Magazin neu zu starten, denn wie sage ich immer so schön: Jünger werden wir alle nicht… Sorry, daß ich so viel geschrieben hab`, aber ich öffne bei sowas immer ein stückweit meine Seele und die gesamte Thematik liegt mir natürlich besonders am Herzen. Außerdem hat Eric zu viele Fragen geschickt, Telefoninterviews werden ja heutzutage nicht mehr gemacht. Eigentlich ein scheiß Journalismus, Email-Fragen rausschicken, kein Platz für die Antworten haben und dann kürzen… quadratisch, praktisch, gut?

diese Fragen lassen ja schon die “Gesinnung” durchblicken.
danke für das Gespräch oder wie oder was
da bleibt dann doch nur der Alkkonsum
alla
viel Spaß beim Straße Hüpfen wünsche ich
hm vielleicht muss ja echt erstmal alles zusammenbrechen um dann ehrlich und real wieder aufzuerstehen, wie der Phönix aus der Asche man
>>Jetzt mal ehrlich: Es waren sowohl die zu kleine Schrift als auch die fünfteiligen Zehnseiter über “Arne fährt irgendwo zelten”, oder?<<
Nein, es waren natürlich die langweiligen Contest- und Tourberichte, die immergleichen Interviews mit den gleichen 10 skateboardern und die freshen Produkt(konsum)news. So wie bei euch. Arschloch.
Kann mich nur den anderen Kommentaren anschließen.
Die lange Artikel und eigentlich immer sehr amüsanten Road-Trip Berichte waren ja das was Boardstein so gut gemacht haben. Auch die Interviews waren nicht nur 5 Fragen sonder wenigstens schön ausführlich, so dass man auch mal was von der Person erfahren hat.
Hol mir auf der Bright immer auch die anderen Magazine aber mehr als durchblättern is da meistens net drin. Selten gibts mal nen intersanten Artikel.
Frag mich was ich jetzt nur lesen soll.
Meiner Meinung nach war BOARDSTEIN das beste deutsche Skatemag und zwar genau wegen der angeführten Punkte. Kleine Schrift, Berichte über Zeltabenteuer, liebevolles Chaos im Layout, herzliche teils unstrukturierte Texte und fucking billiges Papier. Das war eben alles ECHT mit ECHTEN Skatern die hinter ihrer Sache stehen und eine gesunde DIY-Einstellung hatten bzw. haben. Ich werde dieses Magazin auf jeden Fall vermissen und bin froh die letzte Ausgabe ergattert zu haben. Diese wandert in meine Vitrine, direkt neben die Hutschenreuther Sammeltassen und wird dort einmal die Woche liebenvoll abgestaubt.
Danke BOARDSTEIN für unzählige spaßige Stunden.
Yo Andi!
Also großes Danke für dein Lob und so, feine Sache! Aber das mit den unstrukturierten Texten mußt du mir doch mal erklären! Was war daran unstrukturiert? Mit unkonventionell kann ich ja gut leben, aber unstrukturiert, also nee, sach` mal an, was du da so meinst, bitte!
Danke,
Arne
jungs ich danke euch,
gerade ist bei mir die letzte ausgabe ins haus geflattert.
in mir weint ein herz. ich weiß nicht was ich von der sache halten soll. einerseits freue ich mich dermaßen endlich wieder in der boardstein lesen zu können – andererseits ist es das letzte mal. ein lachendes und ein weinendes auge…
dazu läuft gerade danzig – she rides und ich liebe es!
ohne euch hätte ich mir NIE misfits angehört! und ohne danzig keine misfits!! ( – auch wenn ich die zwei von michal graves eingesungenen alben echt gut finde!!!!)
ich hab zwar ein relativ kleines talent an den tag gelegt, wenn es um skateboard fahren ging, doch habe ich es immer geliebt euer “kleingedrucktes” zu lesen! so muss es einfach sein! – bei euch war INHALT !!!! da bringt es einem einfach nix wenn man die “großen” deutschen skateboardmags durchließt. es ist einfach nicht für mich nachzuvollziehen wo da das herz sein soll. bei euch dagegen wusste man immer an was man is….
ich habe von euch zum ersten mal gehört als ich mir bei blackriver ramps ne fingerboard ramp gekauft habe. damals lag die legendäre totenkopf-ausgabe neben der rampe, als ich sie auspackte. seit diesem zeitpunkt habe ich euch sehr schätzen gelernt. ….. die arschtritt indie frezzzzzeee tour……..
allein die bildfunterschriften hatten mich schon beim ersten durchblättern begeistert….(“zwei affen” – das allein war der hammer). dann noch die musik reviews und interviews…. einfach super!!!
ich hoffe, dass ich euch noch öfter und regelmäßiger lesen werde, aber das lesen am bildschirm fällt einem dann dosch schwerer als auf papier….
scheisse die zeit vom danzig album habe ich gleich überschritten, aber immer wenn ich misfits oder danzig höre werde ich an euch denken – auch wenn man sich nie persönlich über den weg gelaufen ist.
ich bin zu voll – aber ich komme mir vor wie einer diesen, die nur schleimen, deswegen mache ich jetzt besser schluss.
<3 boardstein
p.s. es läuft gerade danzig – long way back from hell
p.p.s. zu viel geschrieben – sry
grüße hauke
scheis auf die ganzen penner.
bs war und wird immer einzigartig bleiben. seit stolz was ihr gemacht habt, das kann euch keiner nehmen.
boardstein ist schon mehr ne eigene kultur als ein magazin.
Dickes Danke an Kommentar Nr. 3… so schauts nämlich aus.
Schon komisch jetzt gar kein Magazin mehr im Bereich Skateboarding zu haben…
Grüße Domi
Ich finde das Bild total geil, ich wills als lebensgroßes Poster !
Moinsen Arne,
das unstrukturiert war nicht auf den Inhalt bezogen sondern eher auf das, ab und an, eingenwillige Layout.
Manchmal, besonders in gedopeten Zustand, erschloss sich mir die angedachte Leserichtung der einzelnen Absätze erst auf den zweiten Blick. Zum Beispiel im letzten Mag, der Ost-Europa-Torubericht (mir will der Name gerade nicht einfallen). Das Ganze hat den Spass beim lesen aber nie gemindert.
Hoffe ich konnte mich korrigieren, die Wortwahl war wohl eher suboptimal.
Übrigens echt geile Scheiße, dass ihr die Seite hier weiterhin als Medium nutzt. Dadurch wird der kalte Boardstein Mag-Entzug auf jeden Fall erträglicher.
dicke Grüße
Andi Theke