Men at Work in München!
10. September 2010 | Von ShreddinMicha | Kategorie: Magazin LikeYeah, der Hirschgarten Skatepark ist fertig! Und ich durfte gestern als einer der wenigen und ersten das Teil shredden! Und ich bin voll gestoked! Aber der Reihe nach. Gestern fand dort ein Fotoshooting für eine Münchner Zeitung statt und Markus Suchanek, Mastermind hinter dem Park und inzwischen ein sehr guter alter Freund, hat mich eingeladen dabei zu sein. Wir waren gestern nur 5-7 Skateboarder und hatten das Teil komplett für uns alleine und das alleine war schon ein Traum, da ich denke das sowas in nächster Zeit erst mal selten der Fall sein wird.
Ich hatte zuvor schon einige Fotos gesehen und war auf der einen Seite super gespannt was da mächtiges entsteht. Und hatte auf der anderen Seite leichte Vorbehalte, weil einfach alles irgendwie verdammt tief aussah. Als ich dann gestern dort eintraff war mein erster Gedanke: Holyshit, was für ein fetter Skatepark. Mein zweiter Gedanke war, ok, geht eigentlich von den Höhen/Tiefen her.
Nachdem ich dann gestern gut zwei Stunden drin skaten war, hier meine Meinung zu dem Skatepark. Er ist alles in allem fast perfekt, besser gehts kaum. Die technische Ausführung ist Weltklasse, besser hab ich es in den USA oder sonstwo auch nicht gesehen. Die Oberfläche ist überall super smooth, ich hab nirgends auch nur einen einzigen Kink entdeckt, was ja wirklich höchst selten vorkommt. Alles paßt gut zueinander, man verliert nie an Schwung. Durch den großen Roll-in (links von dem Wallride) oder auch der Micro-Corner-Miniramp (1 Meter tief) hat man einen relativ leichten Einstieg auch als fortgeschrittenen Anfänger. Dieser mächtige Wallride der um die Corner geht, hatte ja im Vorfeld soweit ich weiß ein bißchen für Diskussionen gesorgt, ob man sowas überhaupt fahren kann. Aber ja, man kann es fahren, ist überhaupt kein Problem. Und ich könnte mir vorstellen das ein Top Skater da oben Airs rüber zündet oder Liptricks macht, da bin ich mir sicher.
Der Clover Pool ist extremely perfect, selten so ein geiles Teil gefahren. Schaut krasser aus als es sich fahren läßt, bin ziemlich schnell damit zurecht gekommen. Und das obwohl ich nicht gerade die größten Pool Skills habe. Er ist circa 250cm auf 180cm tief, hat rundrum 30-35cm Vert, inkl. blauen Tiles und Poolcoping von Lücke. By the Way, Lücke, wo ist eigentlich die alte Lip von deinem Poolcoping hin? Das verläuft oben einfach gerade, null Lip vorhanden, da war das alte Poolcoping irgendwie besser. Aber das nur am Rande.
Alles in allem ein spitzen Skatepark, für den sich auch eine sehr weite Anreise lohnt. Man muß es mal so sehen, es ist zwar nach Bologna und Antwerpen die dritte Fullpipe in Europa, aber immerhin die erste in Deutschland. Und eigentlich die einzige richtige Fullpipe in Europa, da sie die größte ist (ich glaube 5,40 Meter Durchmesser), aber vor allem auch nicht konisch zuläuft wie die anderen beiden.
Ok, 3 Kritikpunkte gibt es trotzdem. Das erste ist der große langgezogene Wobbel. Der Radius zumindest auf der einen Seite ist so tight, das man bei zuviel Speed einen Abflug vom feinsten macht. Alternativ muß man extrem die Knie einfahren, was einen immer ganz schön staucht. Nicht das der Wobbel ansich shit wäre, in einem Flowbowl von 1-2 Meter tiefe wäre er perfect. Aber in so einem Monsterteil fährt man eben mit Mach1. Aber ist ok, gewöht man sich dran.
Das zweite ist der Wallride. Der Wallride ansich paßt, läßt sich wirklich gut fahren. Ich hätte an der Stelle vielleicht lieber was niedrigers mit Coping, aber das ist Geschmackssache, trotzdem macht der Wallride super Laune. Was mich wirklich daran stört ist das er ein Sichtschutz ist. Man sieht einfach nicht ob jemand über den großen Roll-in reinfährt, wenn man z.b. links vom Kidney reindroppen will. Genausowas ist mir gestern passiert, und es gab einen fast-beinahe Zusammenstoß. Und das obwohl wir grad mal 5 Skater waren. Ich will nicht wissen wie das ist wenn da 20 oder mehr Skateboarder am Start sind. Das Teil ist einfach im Weg, macht die Sache meiner Meinung nach wirklich etwas gefährlich. Es gibt die Idee irgendwo so einen gebogenen Spiegel wie man es von Straßenkreuzungen her kennt da zu installieren, was schön wäre wenn das umgesetzt wird.
Und das dritte ist die Lärmschutzwand. Ja, die macht Sinn, dahinter ist ein nagelneues Wohngebiet. Und das viele Geld was der Park gekostet hat gabs auch nur, weil da eben ein Wohngebiet entstanden ist,etc. Trotzdem finde ich das ganze fragwürdig. Warum so einen geilen Skatepark nicht woanders hinbauen, wo eben keine Lärmschutzwand nötig ist? Aber das beste ist, das nebendran auch Spiel- und Bolzplätze sind und Kinder können auch verdammt viel Lärm machen. Und das allerbeste ist, das direkt daneben die Bahnline verläuft. Also ist diese Lärmschutzwand schon ziemlich fragwürdig. Für das viele Geld (irgendwas um eine Halbe Million?) was diese abgefahrene Concrete-Wave gekostet hätte man diesen Skatepark vielleicht um ein Streetplaza erweitern können. Oder woanders einen zweiten, oder eine schöne Flutlichtanlage! Fucking System, wirklich schade sowas.
Egal, jetzt im Nachhinein ist das auch schon egal, und 100% paßts eh nie, aber Holymoly, der Park ist ganz nah dran. Auf nach München! Der Skatepark ist der pure Wahnsinn, ich denke seit gestern an nichts anderes..:) Für mich persönlich der beste Trannie Skatepark in Deutschland.
Er ist ab morgen regulär geöffnet. Helm nicht vergessen, bin mir nicht sicher ob das nicht Pflicht ist und vielleicht sogar kontroliert wird. Aber ganz ehrlich, in so einen Skatepark sollte man auch mit Helm fahren! Ach ja, BMX sind verboten.
Anfahrt: am besten über die de-la-paz-straße auf diesen Parkplatz parken, ist ausgeschildert mit weißen Pfeilschildern auf den “Hirschgarten-Parkplatz” steht. Von da sinds nur 50 Meter Fussweg.
Auf diesem Weg möchte ich mich noch mal beim Markus Suchanek (und dem Julian Ettel natürlich!) bedanken. Einmal das er mich zu diesem Test-ride eingeladen hat. Und dann dafür das er den ganzen Stress die letzten Jahre auf sich genommen hat, das sowas einzigartiges entstanden ist. Man sollte nur mal drüber nachdenken, das es ohne ihn diese Menge an Skateparks(Trudering, Dachau, Keyhole, Hirschgarten, und demnächst noch ein, zwei) in so kurzer Zeit nicht in München entstanden wären! Danke auch an Chefplaner Erwin von Bowl Construction, der damit meiner Meinung nach sein Masterpiece abgeliefert hat.
Die ersten fünf Fotos sind vom Mark und Julian, der Rest von mir. Übrigens klickbar für eine Großansicht!
Mark mit Fs Slasher über die mit roten Fliesen umrandete Deathbox!
Julian nah am Coping, was auf dieser ziemlich hohen Seite schon eine Ansage ist!
Slasher im Deepend.
Ein Mann und seine Wirklichkeit gewordene Vision!


















Whuuuuaaaattt?
Ich musste gerade dreimal nach schauen ob das Ding wirklich in Deutschland steht und ob es sich nicht um einen verspäteten Aprilscherz handelt!
Die Bilder sehen ja schonmal sehr vielversprechend aus!
Wird München jetzt das deutsche Malmö???
Ich wollt eigentlich im September nochmal nach Hamburg fahren, muss mal sehen ob ich mein Pläne nicht nochmal änder!
P.S.: Micha, über deinen Abscnitt mit den Fullpipes müssen wir nochmal diskutieren ;-)
yes! sehr geil. extrem geil. yes!
allerdings fehlt mir die info, wers gebaut hat – du und ich wissens aber das muss noch rein, micha.
ps: die bilder im popup sind übrings auch per pfeiltasten aufm keyboard blätterbar…
Hallo zusammen
also die bemühungen in allen Ehren…
aber warum muss man immer so ein Loch bauen…
da ist nix kleines verspieltes dabei..das die Kids auch mal ihren Spaß dran haben
und die Jugend zum Skaten gebracht wird..
Für die älteren unter uns ist es zwar echt fein aber tut auch mit Sicherheit weh.
Klar kann man es nie Jemanden Recht machen aber einen kleinen Kompromiss eingehen..vielleicht..
bin mal gespannt wie sich das gute stück fährt…
yeah. ich muss jetzt noch ne stunde arbeiten und dann geht´s ab zum hirschgarten. luftlinie ca. 4 km. so ist´s schön. heute abend dann die erste mass bier im nahegelegenen biergarten. der sommer war scheiße, der herbst wird beautiful. see yaaaaaaaaaaaa
@jeremias, erklär doch mal das mit den fullpipes genauer was du meinst? hab ich welche vergessen? oder was meinst du?
klaas, du hast recht, und mir fallen noch tausend dinger ein, hab das schnell heute früh zwischen müsli und kaffee hingezimmert…werds später noch mal überarbeiten!
und klaas, sach mir bescheid wenn du mal hinfahren solltest, dann treffen wir uns dort!
@ulli, versteh voll und ganz was du meinst. und ganz ehrlich, wenn ich die wahl hätte, hätte ich lieber z.b. den falkenberg skatepark in schweden über den ich geschrieben habe, aber das hat mehr mit persönlichen vorlieben zu tun. nichtsdestotrotz ist das ein killerpark, im grunde kommt der dem wellen surfen verdammt nahe, inkl. ab und zu einer prise adrenalin. und das gehört zum skaten auch dazu.
das andere ist aber auch, es gibt ja dachau mit nem kleinen bowl. es gibt den minibowl in trudering, am keyhole ist der kleine kidney, am streetplaza steht ne vergleichsweise niedrige miniramp, und es kommen ja noch ein paar sachen dazu. wenn der hirschgarten jetzt der absolut einzige park in münchen wäre, würde ich auch sagen, oh nee…aber so paßt das doch gut.
sicher, für den blutigen anfänger ist der park eher nix, aber ein blutiger anfänger sollte vielleicht so oder so erst mal an quarterpipes und kleinen miniramps üben, danach dann einen der kleinen bowls, und dann geht der im hirschgarten ab wie schnitzel…
An Uli von oben!
du Meckerheinz , freu dich doch das es sowas gibt du ei!die kids können auch im “großen Bowl”anfangen zu skaten!Also ich finde das ding voll Schnieke zumindest das was ich da bisher auf den Fotos sehen kann SKATE OR DIE!
ist bmx erlaubt?
NEIN !
HARHARHAR!!!
Geil, einfach nur geil!!! :D
sorry about my deutsch. ich bin brasilianer. ich habe eine wohnung im hirschgarten und war sehr glucklich wen ich weise uber diese shon skatepark. ich fliege nach munch in dezember zu skifahren und yets spile mit skate.
einmal….sorry about my terrible deutsch….
bis bald
@marcelo schmidt – Du bist herzlich willkommen in München – aber im Dezember ist es in München kalt und nass – Skateboard fahren kann man da nur sehr selten!!!
War die letzten 2 Wochen in Bilbao – werde aber diese Woche den Park zum ersten mal fahren und freu mich schon seid meinem letzten Baustellenbesuch vor 3 Wochen tierisch drauf.
Wirklich geiles Projekt das doch sehr stark auf Markus Suchanek und Julian Ertl ´s Mist gewachsen ist -
großen Respekt und Dank an dieser Stelle. Hoffentlich behandelt und das große Betonloch alle gut.
Wer es gebaut hat – ist das sooo interessant? Irgend eine große Betonbaufirma.. das einzig interessante ist das der Subunternehmer der die Oberflächen gefinisht hat der selbe ist der den Fasaneriesee gebaut hat – das ist eine Gruppe von 3 Türken die sich auf die Kuppeln von Moscheen spezialisiert haben.
Am interessantesten finde ich wie der Wallride funktioniert – geht auf jeden Fall – aber wie es halt für mich geht… und die Oververtpocket – die ist ja auch ganz schön beeindruckend.
Und zuletzt @ Uli Kuschel – warum immer so tiefer Löcher?
Ich kenne nur eine Handvoll Skateparks in Europa die diese Größe, Qualität und den Schwierigkeitsgrad haben.
In Deutschland eigentlich nur Stuttgart ähnlich komplex aber kleiner und vielleicht noch Münster – aber der ist halt auch schon 21 Jahre alt!!!
Im Großraum München gibt es über 30 Spielplätze mit Skateboardrampen in verschiedener Qualität – angeblich für Anfänger geeignet – tatsache ist das diese Parks für “Anfänger” nicht angenommen werden.l Ich denke das sich mehr Kids in den Park bewegen die erst 1-2 Jahre fahren – und noch Anfänger sind – als Jungs die schon seid 10 Jahren Streetskaten und jetzt plötzlich mit so großen Rundungen konfrontiert werden.
Die einzigen die sich etwas beklagen können – sind die Realstreet Jungs – das ist mittlerweile der 3.te Bowlpark in München – und wie angemerkt hätte man aus dem Budget theoretisch etwas 3 mal so großes bauen können. Realität und Theorie sind aber grade auf dem Münchner Immobilien Markt völlig verschiedene Dinge – ich verstehe auch nicht warum die Wohnung neben dem Skatepark 3800 Euro der QM kosten sollen.
Und es wurde auch die erste “Streetplaza” dieses Jahr gebaut – auch wenn die nicht sooo real street ist war es das war die Streetskater angeschoben haben – also sollte es da auch keine Gründe zur Klage geben.
Was ganz wichtig ist, der Park ist nicht von der Stadt aus Steuergeldern gebaut worden sondern hat zu dem Gesamtkonzept des Projektentwicklers gehört.
Sprich der plant seine 20.000qm Wohnfläche + Gewerbeflächen + Büros und Einkaufszentrum – dafür erweitert er den Hirschgarten um Grünflächen + Spielanlagen, U-Bahnanschluss, Kindergarten ect.
Sprich der Bowl / Skatepark war eine Idee des Landschaftsplaners und der musste unbedingt mit dieser Schallschutzwand ausgestattet werden und es sollte Bowl sein – weil leiser als Streetskaten.
Wenn man bedenkt wie viele Leute bei so einem großen Projekt Mitsprache Recht haben und dies auch nutzen – ist das was Markus und Julian geleistet haben grandios!
Wenn Irgend jemand glaubt es besser machen zu können und einen Invester kennt der mal eine Millionen für einen Skatepark raus haut – die Stadt Düsseldorf hat da wohl eine Ausschreibung laufen…
Die Fläche ist schon bereit – die suchen nur noch jemanden der den Park umsonst baut…
Schöne Ergänzung, danke Bastian.
ich glaube mit klaas nachfrage von wegen wer den park gebaut hat, ist wohl schon der erwin vom bowl.ch gemeint. natürlich hat ihn erwin nicht gebaut, sondern in der tat irgendne baufirma. aber erwin als chef-planer/ingeneur/designer/whatever sollte schon auch erwähnt werden, und das hatte ich im ersten durchgang schlicht und einfach verpennt…
haste nicht lust ein kleines men at work in bilbao zu schreiben, falls du dort auch neuere Skatepark besucht hast die man noch nicht so kennt?
voll geil, Jungs….
@micha
vielen Dank für das nette Angebot –
aber leider keine interessante Aktion und keine Bilder, ausser von meiner im Sand spielenden Tochter.
War halt eher Strand/Familien Urlaub, Freund besuchen und dessen Frau kennen lernen…
Miranda de Ebro wär ich gern hin- hat aber diesmal nicht gepasst.
Nächstes Jahr!
sehr schwierig fur mich ist schreiben in deutscher Sprache, eingentlich ich bin sehr glucklich, zu wissen, das diese neue Skate-Park bereits fertig gestellt. diese Skate-Park lieght vor meiner Wohnung, bringt es mir eine guteOptin Freizeit und Sport. Herzlichen Gluckwunsch fur diese gross arbeit….jetzt haben wir Bier und Skate in der Nahe von hause….bye
Ich tat mein bestes, um auf deutsch zu schereiben….
Ich weiss nicht, ob ich Heulen oder Kotzen soll!!!
Denkt denn keiner wirklich nach? Öffnet denn keiner mal seine Augen?
Armes Skateboarding, jegliche Innovation bleibt aus!
Die Planer dieses 2 Millionen Euro Geldgrabes sind die größten Versager der deutschen Skateboard Geschichte!!
Punkt aus!
Fuck ich geh jetzt Bowl Riden!
yeah, auf den post vom madddin hab ich noch gewartet, dachte mir doch das so einer kommt…:))
innovationen kann man (noch) denen überlassen, die eh mit skateparks zugeschissen sind.
wir haben noch einiges an nachholbedarf, also auch an “standard” sachen wie ne fullpipe und tiefere pools…
ich versteh voll und ganz was du meinst, aber immer an die kinder und anfänger denken ist auch langweilig.
@Martin
um 1.29 erst mal Bowlriden gehen – ist auf jeden Fall besser als Weinen oder Erbrechen- gefällt mir!
Aber meinst Du nicht das Du etwas übertreibst? Also der Park hat mit Schallschutzwand 1 Millionen gekostet- was wirklich viel Geld ist – das sind ca. 1000 Euro pro QM Nutzfläche – die internationalen Topfirmen bauen Skateparks für ca. 300 Euro pro QM Nutzfläche – aber auch in einer komplett anderen Qualität.
Damit meine ich wie der Beton verbaut wird. Amerkanische Skateparkbauer legen ein Stahlraster Bewährung Fuss x Fuss Einfach – die Fullpipe da ist soviel Stahl drin – statisch könnte man da auch mit einem Zug durchfahren.
Das muss natürlich alles nicht – genau so die Zuschauertrübüne nach der sich jeder 3 Ligafussballclub die Finger lecken würde… aber das war alles nicht in der Macht der Skateboardaffinen Planer.
Wenn Dir jemand ermöglichen würde 1000qm Skatepark zu planen aber der will drumrum unbedingt für ne Halbe Millionen irgend einen Scheiss drum rum bauen – würdest Du sagen das mach ich nicht – das verdirbt mir den Skatepark?
Sonst würden mich Deine Kritikpunkte mehr interessieren – klar wen man auf kleine tighte trannies unter 140cm steht – ist der Park nicht unbedingt Dein Geschmack, genauso nicht wenn Du nur Flatrails skatest.
Ich selbst bin auch nur kaum Halfpipe in meinem Leben gefahren und habe somit meine Probleme mit Vert –
aber Persönlicher Geschmack und eine realistische Bewertung des Parks sind doch 2 Dinge.
Wenn ich mir den Mallof Money Cup Parcours anschaue – denke ich auch WOW geiler Park- trotzdem könnte ich mit der hälfte der Obstacle nichts anfangen – einfach weil ICH so was nicht fahre – aber das liegt ja nicht an dem schlechten Design sondern daran das ich mich in meinem Skaten limitiere und für mich entschlossen haben nichts hohes mehr runterzuspringen.
haha, da haben wir ja mal fast gleichzeitig gepostet…:)
also, der park hat meines wissen schon einiges mehr gekostet, irgendwas um die 1,5 mio…
ich glaube, es spielt beim martin keine rolle was er gekostet hat, er findet das so oder so rausgeschmissenes geld.
ist halt wie so oft eine frage der geschmacksache….
aber martin, muc hat doch einiges niedriges, trudering ist 1meter, dachau nen guten meter, etc….
Ich habe mit Realgrün gesprochen – dem Landschaftsplaner – und dem eigenlichten Planer des Skateparks.
Erwin Rechstein wie Markus und Julian – haben ja “Nur” den Architekten beraten – und versucht positiv zu beeinflussen. Die Architektin die eine Führung für Architekten gegeben hat über das ganze Neubauareal-
also Hirschgarten und Arnulfstr. – die auch komplett von denen betreut wird.
Meinte zu mir ca. 1 Mio für Park und Schallschutz – und eine Halbe für die Erweiterung des Hirschgartens also Streuobstwiese ect. – aber es ist wirklich egal. Der Park wird von den Leuten bezahlt die sich da eine Eigentumswohnung für 3800 Euro pro qm kaufen.
Und vergesst nicht Fürstenfeldbruck – auch erst dieses Jahr fertig geworden – ganz viel kleine schräge Sachen zum spielen – und meines Wissens ursprünglich das Brainchild von Martin…
Und Martin müsste eigentlich wissen wie viele Leute bei so einem öffentlichen Projekt Mitsprache Recht haben und wie viel in dem Park noch von seiner ursprünglichen Idee übrig geblieben ist.
Nur ist das Hirschgarten Projekt durch den sehr ambitionierten Landschaftsarchitekten und dem Projektentwickler der den Spass zahlt um ein vielfaches Komplexer.
In Fürstenfeldbruck musste man sich ja nur gegen die Kids durchsetzen die mal wieder die Pyrahip und das Londongap haben wollten.
Markus musste sich sogar über die Farben der Kacheln des Pools streiten – weil Blau /Weiss nicht in das Farbkonzept des Architekten gepasst hat – passte nicht zu den Basketballkörben 150 Meter weiter!!!
Ich glaube was Markus und Julian da an Arbeit rein gesteckt haben – kann nur ich mir halbwegs vorstellen – weil ich jeden Tag beruflich mit Architekten, Projektentwicklern und Bau zu tun habe.
Deshalb vielleicht mein Respekt vor der Leistung.
Wurde freundlich darauf aufmerksam gemacht das einige Dinge nicht ganz richtig von mir geschrieben worden sind – deshalb möchte ich mich korrigieren.
Markus und Julian haben nicht direkt den Architekten beraten. Sondern das Baureferat der Stadt München.
Sprich: Landschaftsarchitekt Realgrün hat den Wettbewerb für die Gestaltung der gesamten Neubaufläche Hirschgarten gewonnen.
In dem Gewinner Entwurf war die Schallschutzwand, die Tribüne und ein Bowl aus Fertigbauteilen enthalten.
Das Baureferat München hat als “Erfahrene Nutzer” Markus und Julian kontaktiert, und diese durften den Plan kritisieren, und alternativ andere Planer/ Bauer vorschlagen.
Der Plan war extrem langweilig – halt die Visorkombination die wir alle kennen.
Es wurden verschiede Skatepark Planer wie Bauer genannt die eine Alternative in Ortbeton vorschlagen durften.
Das Bowl.ch den Auftrag bekommen hat – liegt daran das er zu dem Zeitpunkt die meisten Referenzprojekte hatte und sich und seine Ideen gut präsentieren kann.
Markus und Julian durften dann den Plan von Bowl auch bewerten, und gemeinsam mit Bowl optimieren -
sprich der Verdienst von Markus und Julian ist erstmal das überhaupt in Ortbeton gebaut wurde – was wohl jeder begrüßt der kreativen Skateparkbau schätzt.
Und Bowl hat sich auch beraten lassen und seinen Entwurf um Backjard Style Pool, Oververt Corner und Fullpipe erweitert, sowie Radien verändert.
Weitere Korrektur – es sind nicht 1000 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche sondern Skatepark + Schallschutz sind zusammen ca. 1000qm Fläche und ca 1.000.000 Euro Baukosten – ca. weil genaue Rechnungen hat keiner gesehen. Wenn man den Schallschutz abzieht kommt man natürlich auf eine kleine “skatebare” Fläche und somit einen höheren Quadratmeter Preis.
Nicht desto trotz habe ich gehört das gestern der Park voll mit Leuten war – ein 9 jährige Mädchen in der Fullpipe bis auf 09.00 gepusht hat. Eine Menge Kids da waren – ein Local die Wall schon gedropt hat und Grinds überall gemacht wurden – also der Park nach 3 Tagen “skatebar” sehr wohlwollend von allen angenommen wird.
Ich hoffe das es heute noch mal Trocken wird – damit ich vielleicht meine erste Runde drehen kann..
hey leute bin echt sehr überascht von solchen bildern bzw. bowls in Deutschland.
Hoffentlich schaut der park nach dem winter genau so sexy aus wie jetzt, und dann wird es sich auch zeigen ob die richtige Firma den bowl gebaut habt oder nicht. Falls ihr nicht wisst was ich damit meine dann schaut euch ma vom Weimar bowl die bilder an. (ps: aktuellere Bilder)
…..soo jetzt freu ich mich auf einen hoffentlich netten herbst und genügend zeit, das ich den bowl auch ma fahrn darf……roll on and risk for fun
Old Swede! Mich haut´s vom Hocker!!!
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll … soviel Beton auf einem Haufen, und dann noch diese krasse Optik mit den Wänden aussen rum!!! Und dann noch die schönen Fliesen!
Auf jeden Fall meinen dicksten Respekt an Markus & Co., ich kann mir wahrscheinlich nicht mal im kleinsten Ansatz vorstellen, was da für Zeit und Nerven auf der Strecke geblieben, obwohl ich auch weiß, dass Städteplaner und ähnliche Berufausüber von dem Motto “Form follows function” in der Regel nix wissen wollen. Das soll ja meistens nur schön aussehen. Von dem ganzen Behördenkrams mal ganz abgesehen.
@ The dudes from the Mecker-Corner:
JEDEM STEHT ES FREI, ZUM/R BÜRGERMEISTER(IN) IN SEINER STADT ZU GEHEN UND IHM/R EINEN SKATEPARK NACH EIGENEN WÜNSCHEN SCHMACKHAFT ZU MACHEN. DANN KÖNNT IHR EURE EIGENEN SKATEPARKS NACH EUREN EIGENEN WÜNSCHEN SKATEN …. WENN IHR ES ÜBERHAUPT SOWEIT SCHAFFT. BIS DAHIN, AM BESTEN NICHT ÜBER DIE UNBEZAHLBAREN INITIATIVEN ANDERER HERZIEHEN!
ich würde mal sagen, und das vergessen immer die meisten: der grösste Dank gehört den 3 Türken, ohne sie keine perfekten Oberflächen, keine perfekten Coopingabstände, usw…
wer ahnung hat von bowl bauen weiss von welcher körperlichen Leistung ich spreche. einen park wie hirschgarten bauen gehört zur konigklasse der maurerkünste.
wenn ich die gesamte anlage auf den bilder so betrachte denke ich immer schade um diesen zaun drum denn für alle die was zum spielen suchen sehe ich an der löcherwand tausend möglichkeiten :D
übers geld kann und darf nicht diskutiert werden, seit froh das man keinen Cash sammeln gehen musste und der Park ohnen Sponsoren und Steuergelder finanziert werden konnte, Chapeau an Architekten welche mittlerweile genügend klug sind der Jugend Sportanlagen zu bauen die auch benutzt werden, scheiss auf basketball und bolzplatz, skaten kann genau so viel Kids bewegen.
@ streetskater die hier unnötige comments hinterlassen:
geht auf die strasse fahren das ist real street dafür braucht ihr keinen park, und schon gar nicht in münchen wo es von spots nur so wimmelt!!
ich finde den park eine superinvestition und hoffe das somit die europäische bowl&pool szene bald mal mit den kranken riders aus USA&kanada mithalten können.
und sagt nicht das niemand auf der welt keine besseren parks bauen kann, führend ist und bleibt für mich persönlich NEWLINE Skateparks, Vancouver…
aber bleiben wir auf dem boden und sind froh das erwin mit dem nun bald 50igsten Projekt in Europa im hirschgarten eine bowllandschaft zusammen mit den Locals umsetzen konnte wie sie im ganzen Inntal nicht zu finden ist. und trotz dem Erfolg – wird es nicht lange dauern bis in Europa noch grössere und noch heftigere skateparks gebaut werden. in Schweden ist einiges krasses Zeugs am laufen und auch Zürich könnte (endlich) bald einen Monsterpark erhalten.
und was übrigens düsseldorf vor hat ist sowas von lächerlich!!! wir wollen schliesslich keine outdoorparks wo man bezahlen muss um zu skaten!! denn bei investoren zählt nur der gewinn…
Gestern gefahren und für sehr gut befunden.
Der “Flowbowl” ist von der tiefe und den Radien gar nicht sooo hart wie erwartet.
Lässt sich alles lässig fahren- was halt doch krass ist das es sehr komplex ist – sprich jede Trannie
anders und man sich schnell mal verfährt… denke bis da die Lines sitzen vergehen noch ein paar Wochen-
aber viele Möglichkeiten.
Die Titte ist was zickig – und halt auch schwierig weil in jeder Richtung andere Trannie – aber nicht wie befürchtet total unmöglich und nach paar Wochen bestimmt auch gut zu nehmen.
Der Backjardpool war für mich die positive Überraschung – so enge Dinger mit Kacheln und Poolcooping finde ich sehr cool – komme aber nicht so gut drauf klar. Aber der funktioniert wirklich sehr sehr gut.
Die beiden tieferen Teile lassen sich wie ein Peannut fahren und die dritte Pocket wie eine Speedcorner um zusätztliche Geschwindigkeit für die tiefe Tasche zu holen – ich finde den Backjardstyle Bowl sehr gelungen – absolute Bereicherung für den Park.
Krass ist das halt echt max 2-3 Leute gleichzeitig fahren können – sprich mit 15 Mann ist der Park gut gefüllt.
Ich war morgens um 10.00 Uhr da – da waren schon 5 Mann am skaten – Mittags um 12.00 waren dann gut 15 Mann da.
Mir sind drei kleine Konstruktive Dinge aufgefallen – die ich ungewöhnlich finde – die ich aber mit Markus persönliche besprechen werde.
@noel, yes, newline sind auch mein persönlicher favorite, die bauen genau das zeugs was mir volles rohr gefält!
@bastian, gut gesagt, word. den letzter absatz interessiert mich aber…:) mails mir auch…:)
man wächst doch mit seinen aufgaben, oder? von daher finde ich es nicht schlimm wenn der park eher für fortgeschritten ausgelegt ist. immerhin schaut der park mal ne ner riesen portion spaß aus und nach machern die ahnung von der materie haben. nicht so nen x-ter rudolph street plaza kack, der nur aus elementen besteht die auf der straße finde und 1-zu-1 im nächsten skatepark, weils die selben sind.
geht in die richtung das neue teil, ist die richtige richtung für meinen geschmack.
aber allen recht machen geht sowieso nie….
viele, viele worte, sehr geil und interessant, viele blickwinkel… eins interessiert mich noch, bei dem ganzen geld und der ganzen rederei, markus und julian haben sicher auch nicht ehrenamtlich gearbeitet oder? das geht meines erachtens auch gar nicht, denn consulting wird schnell fulltime. consulting kosten gehören jetzt zur vollständigkeit bei den ganzen aspekten hierher oder nicht?
@werner,
soweit ich weiß und soweit ich die beide kenne: nein, die haben dafür nichts bekommen. absolut ehrenamtliches engagement! weil eben vollblut-skateboarder for life!
ich mein, es gibt viele, viele skateboarder, die oft und viel stress und arbeit in ein skatepark project reinstecken, und dafür keinen cent sehen, da zähl ich mich übrigens dazu..:)
aber irgendjemand muß die drecksarbeit ja machen!
@werner – münchen geht sogar noch einen Schritt weiter –
die haben jetzt eine Gruppe von Skater – (ich glaube 5 Mann) für Ihr “Fachgremium” aus gewählt.
Alles Leute mit verschiedenem Background und verschiede Altersstufen – und die werden jetzt bei jedem
Invest bezüglich Skatepark hin zu gezogen. Das heisst es kann noch einiges folgen!
Und für das durchsetzen eigener Interessen bei der Stadt gibt es kein Geld – außer man ist fulltime Politiker.
Ich muss joha5fierzighaHA zustimmen. Ich bin den bowl.ch park Bingen schon ein paar mal geskatet und da sah der etwas verpuschte Pool nach einem Winter bereits aus als hätte er schon zwanzig jahre auf dem Buckel: Einige löcher, die oberste Schicht Bröckelt. Außerdem ist die Coping irgendwie beschichtet und grindet nicht gut. Das Design der streetfläche ist auch ziemlich schlecht. Eine Funbock ist kaum skatebar und der park hat null flow und lines außerdem ist der Belag auch rau wie griptape. Ich komme aus frankfurt. Hier gibt es im ganzen Umkreis keine pools/bowls und daher fahre trotzdem gerne ab und zu mal nach Bingen.
Ich hoffe bowl.ch hat aus vergangenen Fehlern gelernt und den skatepark in münchen für die ewigkeit gebaut.. Ich habe aber so meine zweifel….
die Qualität der parks ist immer stark davon abhängig mit welchen Bauunternehmer bowl construction zusammen arbeiten kann (in München ist die Ausgangslage optimal, da die 3 Türken welche für den Oberflächenfinish hinzugezogen wurden bereits am Keyhole Skatepark erste Erfahrungen im skateparkbau sammeln konnten, ist der Park im Hirschgarten sehr gut geworden, auch in Zukunft werden in München die Parks mit diesen 3 Moscheentürken gebaut ->man darf sich auf das neue Teil in München,Gefilde freuen)
und noch weit abhängiger ist mit was für einer Szene (sprich: mit was für Locals bowl construction zusammenarbeitet, da diese grossen Einfluss auf das jeweilige Design eines Skateparks nehmen können)
das erklärt die grossen Variationen von Park zu Park bezüglich Design&Qualität wenn bowl construction am Werk ist.
tja, und genau das ist das problem vom bowl.ch…klingt irgendwie auch nach glückspiel: haben die dudes vom bauunternehmen das die ausschreibung gewinnt das shapen und beton verarbeiten drauf, oder eben nicht…
es ist kein glücksspiel, sondern es sind ganz einfach diejenigen welche zum günstigsten Preis offerieren konnten.
es geht nur ums geld!
einige facts zur neuen scateanlage am hirschgarten münchen
planungsgeschichte: wettbewerb 2007
planungsaufgabe : parkerweiterung mit angebot für jugendspiel
problematik: lärmschutz gegenüber der angrenzenden bebauung
bauherr aurelis und lhm baureferat gartenbau
realgrün landschaftsarchitekten gewinnen wettbewerb mit dem vorschlag das jugendspiel an der grenze zum pionierpark entlang der bahnlinie zu positionieren. neben den ballspielanlagen und der kletterwand wird auch eine pool-skateanlage vorgeschlagen, die aus lärmschutzgründen von der tribüne und der bowl als schirmartigen mauer umgeben ist.
planungszeit: 2008 -2009
als spezialist für pool-anlagen wird erwin recksteiner vom baureferat gartenbau hinzugezogen.
beim pool-design wird er von den locals markus suchanek und julian beraten.
bau tribüne und lärmschutzwand bowl 2009-2010
bau pool-anlage 2009-2010
fertigstellung 9/2010
kosten gesamte anlage tribüne, bowl, pool 865.000 euro netto
Warum habe ich nur vor 20 Jahren das Sk8ten aufgehört??
Das ist ja unglaublich! …und gerade mal 5 Minuten von mir weg!
So long
das sieht schon verdammt geil aus. antwerpen ist mir direkt eingefallen. mehr will ich auch garnicht sagen, ich will einfach nur dahin man!
manohman
war leider noch nicht an dem park – aber wenn er wirklich gut sein sollte wäre das von all seinen ganzen unzähligen überteuerten, schlecht geplannten, skaterunfreundlichen – ja sogar teilweise fast unfahrbaren, schlecht verarbeiteten udn einfach nur zum geldverdiehnen, bowl.ch parks der beste. wobei das warscheinlich bei langem ncoh nicht auf dem level ist wo ein park in der heutigen zeit sein sollte. und das dieser mann sich die nase golden verdiehnt und hier auch noch hochgejubelt wird kann udn werde ich wohl nie verstehen. jeder normaldenkende skater der ein wenig rumgekommen ist udn ein bischen gespühr für flow hatt udn dem die verarbeitungsweise eines parks nicht egal ist wird niemals aber auch niemals den herrn bowl ch erwin rechstein auch nur teilweise loben. steinigt ihn mit inline skates. man sollte ihm sein haus mit derartiger scheise zu betonieren wie er es uns skatern zumuttet.
udn wir hier unten am bodensee müssen die scheise immer und imemr wieder ertragen udn auch noch mitbekommen was er dafür einstreicht und zu wissen das man mit weniger geld und weniger aufwand, einer anderen baufirma und anderen planern etwas schaffen könnte was auf einem level wäre wie es sich gehört, lässt manchmal schon wutgefühle aufziehen und man möchte einfach nur sich in eine unskatebare ecke eines seiner parks hocken und heulen. schade um das benzin da hinzufahren.
an dieser stelle ein lob an firmen wie minus, brusk, zut, team pain die in dem heutigen zeitalter vertrettbare parks in europa bauen, doch leider sind wir hier unten im herschaftsbereich des kapitalismus. skateparks von skatern für skatern gibts heir nicht. skateparks von reichen geldgeilen idioten für niemand.
in diesem sinne.
yeah marc,
….wahre Worte!
formt den Widerstand!!
ich glaube nicht, das ihr beide ein und derselben meinung seid. martin, dir gehts doch in erster linie darum das du die schüssel für zu tief, etc. hälst, oder? dem marc gehts anscheinend eher um das system erwin(abkassieren) und um schlechte designs und schlechte ausführung(qualität).
marc, ich pflichte dir zum großen teil bei. die street parks vom bowl.ch sind oft einfach mies, der eine oder andere pool geht ok, zumindest vom design her. ich finde das größte problem beim bowl ist das die betonqualität oft einfach super schlecht ist. oft sehr raus, sehr dellig und wellig.
aber das ist alles bei dem hirschgarten nicht der fall. das dem martin der park trotzdem nicht gefällt ist klar. aber das hat eher was mit geschmacksache zu tun, als damit das der hirschgarten schrott wäre.
marc, wie findest du denn st.gallen? oder näfels? st.gallen war ich, fand ich alles in allem super, nicht perfekt, aber schon sehr gut. näfels war ich noch nicht, schaut aber auch verdammt gut aus. meines wissens waren aber bei beiden parks skater mit ahnung/erfahrung sehr stark involviert, die sich auch mehrmals gegen die vorstellungen vom erwin durchgesetzt haben. ähnliches trifft wohl auch auf münchen zu.
Diese ewige Hasstiraden von so manchen hier sind wirklich eine Schande für Skateboarding.
Engagement verdient immer Respekt. Kritiksucht und pauschales verdammen ist lediglich peinlich, unreif und hilft der Situation in Deutschland in Sachen Skateparks ganz und gar nicht.
Wenn manchen Skatern aus Geschmacksache heraus der ein oder andere Park nicht gefällt, ist das ok.
Aber Firmen pauschal zu verdammen oder in den Himmel zu loben ist genauso daneben.
Team Pain, Zut etc. als ausländische Firmen würden in Deutschland nie einen Auftrag bekommen, dazu sind die Auflagen und Hürden viel zu gross. Und was die Qualität oder Design angeht: Schon mal in Gernika gewesen? Der pool von Zut ( damals noch gestaltskate ) dort mit seinem lächerlichen shallow end ist genauso verpuscht wie der pool in Steckborn von bowl.ch. Und jetzt? Klar, bowl.ch wird verdammt und bei Zut geht das klar und wird als innovativ oder sonst was abgehackt. Und auch in Leioa ( Zut ) könnte man über so manches diskutieren, obwohl es ein geiler park ist alles in allem. Und minus? Klar, gute und sehr gute parks. Aber auch hier hört und erlebt man so einiges: Dellen? Schon mal in Fürstenfeldbruck gewesen? Da sind so einige Dellen am Start. Oberfläche? Schon mal in Linz gewesen? Ziehmlich rauhe und gar nicht feine Oberfläche. Stuttgart? Das poolcoping ist so dermaßen schlecht hingespachtelt, geht gar nicht. Und ein deep end so tief wie in Stuttgart ohne vert – sinnlos oder nur Geschmacksache??
Geld? Ach so, minus und Lücke von Studio L2 ( der Architekt in der Regel hinter minus ) machen das alles umsonst. Klar, verstehe.
Und die Bodenseefraktion? Ich glaube, bowl. ch könnte bauen was sie wollen, egal wie gut, und wenns direktam Bodensee wäre, von dort käme nie eine Anerkennung. Die Jungs dort stehen halt pauschal hinter ihrem Kumpel Ralf Vogt, ehemaliger Partner von bowl ch, und sind von daher pauschal gegen bowl. ch. Was will man da sagen.
Keine Frage, bowl.ch gehen die Skater im Team ab, das sieht man an den meisten Skateparks, immer wieder gibt es Stellen die einen nur Staunen lassen und man fragt sich, wer überlegt sich sowas wenn er sich vorstellt, mit seinem Skateboard da zu fahren…… tz tz tz…….ohne Worte. Und trotzdem: Ohne die Vorarbeit von bowl. ch in Deutschland in Sachen Ort-/Spritzbeton wäre auch minus nicht da wo sie heute stehen, weil die bundesweite Akzeptanz für diese Bauart längst nicht so hoch wäre. Klar, das will keiner hören, ist aber Realität. Und ohne bowl. ch wären die Fertigteilverbrecher immer noch so stark wie früher, was längst nicht mehr der Fall ist.
Und die USA Firmen? Ich habe schon einiges gesehen, nicht alles, aber einiges. Und da ist auch nicht alles nur perfekt, ob mans glaubt oder nicht.
So, nun ziehe jeder seine Rückschlüsse, wenn er denn dazu in der Lage ist.
ha ha ich glaube das steckborn mit gernike nicht vergleicbar ist. klar gernika ist sone kinderschüssel aber denoch ok. was mit dem pool in la kantera – leoha und das ganze neue zeugs. und macht mal ein preisvergleich. das sind skater die für skater bauen ohgen profitgier und darum gehts. und was heist man muss gegen bowl sein wen mna vom see kommt. wer ist ralf vogt ist auch egal weil schlechtes teures zeugs ist einfach fehl am platz und da heist es nichts dran zu jubeln.
zu st gallen – ich bin froh das der pool da steht aber damit hatte erwin nichts zu tun er wurde sogar von der baustelle geworfen und sind wir mal erlich der bowl park da hätte man sich komplet sparen können. genauso wie überall hier unten, parks wie frauenfeld, weinfelden ect einfach nur geldverschwendung.
und vergleich mal was son park wie fürstenfeld gekostet hat und nehm ein ähnlichen park von bowl dazu dan weist was ich meine. . fürstenfeld ist auf jedenfall inovativer und besser als so manch dreimal so großer bowl park. und oberfläche beton ect ist auch imemr abhängig von auseren faktoren. und von 10 minus parks oder so in denen ich war war die oberfläche immer gut – wobei ich schon sachen von bowl gesehn habe die nach einem jahr ausehen wie 20 jahre alt.
wenn man viel rumkommt und gute sachen sieht die billiger sind und deutlich besser dan kozt es einen einfach an hier die ganze bowl scheise am hals zu haben
Immerhin haben wir jetzt Parks über die wir haten können;-)
Ach was wäre ich glücklich gewesen wen ich vor 10 Jahren Parks wie
Fürstenfeldbruck oder Hirschgarten zu haten gehabt hätte.
Zum Thema Firmen und Qualität:
Jede Firma ist im Projekt immer nur Teil des Ganzen und kann NIE zu 100% Ihr Design und die
gewünschte Qualität durch setzen. Man ist abhängig von anderen Gewerken, Zeitdruck, Gelddruck, wechselnder Betonqualiät ect ect.
Doch bei einem sollten wir Skater uns einig sein, das nur eins Zukunft hat, eine von Skateboardern geführte Firma, in der Skateboardboarder arbeiten und Skateparks für Skateboarder bauen.
HAMMMMMMMEEEERRRRR GERÄT !
scheisse wer soll den denn fahren?
Du? Ich? viele andere? keine microscooter Kinder? :))
Micha und was ist mit den Fingerboardern? dürfen die auch : )
http://fingerboardtv.blogspot.com/2010/12/blackriver-we-love-sibbarp-boards-out.html
http://fbweekly.squarespace.com/news/2010/12/22/brr-trucks-20-berlinwood-blackriver-we-love-sibbarp-decks.html
martin, nur wenn ihr nen Loop in der Fullpipe macht…
Dir und deiner Family schöne Weihnachten!
Ich war in der gegend unterwegs und da sah ich so ne graue große,…was ist das? Box? Je näher ich kahm unmso mehr dachte ich es sei ein Firmengebäude. Ich hatte zwar gehört dass es einen neuen skatepark geben soll, aber dachte mir dass es bistimmt nur so`n paar kicker sein werden. Und dann hörte ich wie jemand nen ollie machte. Dachte mir – Was war das? Ich hab mich sogar umgedreht weil ich dachte das kam von der straße. Da war aber niemand. Dann ging ich mal an den Grauen”Kasten” hin. Ich sah ein Skateboard. Dann zwei, drei, vier! Als ich reinkam dachte ich, ich sei im Falschen Film. Wo bin ich hier gelandet? In L.A? In Frisco? In Barcelona? ich hätte nie gadacht, dass das ein so geiler park wird. Ich war so fix und fertig dass ich mich gar nicht in die fetten bowls wagen wollte. Mir ist jetzt dieser Park Heilig!
Wurden die Skatepark? Nie nach München gewesen, aber ich möchte es fahren!
jo, der beitrag ist gut, aber auch wenn ich mich hier unbeliebt mache: Ich finde es nicht so gut, dass hier behauptet wäre, das BMX in diesem park verboten wäre. Zwar gibt es Regelungen zu Pegs und pedalen, aber die sind eigendlich schwachsinn in einem bowlpark. aber darum gehts nich, sondern um die tatsache dass hier behauptet wird, dass es verboten sei, was einem das gechillte fahren an den münchner spots immer öfters vermiest, weil sich irgnwelche (meinst möchtegern) skater aufspielen, dass man den park kaputt macht und dass BMXen ja verboten sei (was nicht stimmt), obwohl man penibel darauf achtet mit seinen pegs den beton nicht zu berühren. auch ärgert mich, dass ihr als kompromiss manchmal “Plegs” vorschlagt, pegs aus plastik. 1. fährt sich das vollkommend anders, 2. kenn ich aus münchen keinen bis einen der diese dinger fährt. Das ist als würde die Stadt fullfacehelme in der hirschgarten bowl vorschreiben, für uns als nutzer vollkommender schwachsinn. ich hoffe einfach dass ihr das in diesen foren mal einseht und nicht dauernd behauptet man dürfe die skateparks mit bmx nichtnutzen, das ist wirklich nicht fair. hoffe dass das vll nen paar verstanden ham, danke. ride on :)
mo,
das bmx verbot im hirschgarten ist tatsache und keine behauptung. so auch nachzulesen auf den hinweistafeln vor ort. (ferner wurde ein nachträglicher antrag von kräftner, den park für bmx’er freizugeben, vom baureferat abgelehnt.)
die angeprochene regel bzgl. der pegs gilt bspw. am keyhole.
dort darf nur ohne oder eben mit kunststoff-pegs gefahren werden.
was den hirschgarten angeht, führt das baureferat kontrollen durch und erteilt den bmx’ern platzverweise. was im übrigen auch in eigenregie durch die skater geschieht.
bmx’er die von auswärts kommen, können sich also die anreise sparen!