DJ BOARDSTEIN IM INTERVIEW

Hallihallo, liebe Leute!

Hier wieder der BOARDSTEIN direkt von der Front, aber im Westen eigentlich nichts Neues. Ich hab` meine Erkältung halbwegs überstanden (die zwei, drei Tage Keuchhusten danach sind ja eigentlich immer am nervigsten, oder!?) und auf der Baustelle kommen wir inzwischen auch voran, ich erspare euch mal langweilige Arbeitsdetails, ist grad so schön Feierabend. Übers Wochenende werde ich nach Köln fahren, mich mit der süßesten Olga von der ganzen Welt treffen und meinen Padawan Conni Conrads aka Comacobra besuchen, ich werde vermutlich nächste Woche dann berichten. Freu` mich auf jeden Fall auf ein Stück Heimat in Form von guten Freunden für drei Tage, Montag früh geht`s dann wieder auf die Baustelle in Charleroi, die letztes Mal erwähnte Deadline steht noch immer und sollte im eigenen Interesse eingehalten werden, ich würde auch gerne möglichst bald in die Weihnachstferien…

Da ich dann wohl am Wochenende nicht dazu kommen werde, großartig was zu posten, hier mal ein kleiner Lückenfüller in Form von ‚Wahren Worten‘, diesmal allerdings nicht aus meinem Archiv, sondern von mir selbst, ähem… Und zwar gab es im Sommer im Dortmunder U eine sehr gelungene und vielfältige Skateboard-Ausstellung namens ‚The Art of Skate‘, für die sich größtenteils Jana Malzkorn verantwortlich zeichnete (Grüßchen an dieser Stelle!). Dazu gab es eine Art Ausstellungsheft, das wiederum von Timo Brunzel realisiert wurde (auch Küßchen hier!), und das von der Aufmachung her sehr an ein richtiges Skatemagazin erinnerte, rein graphisch und inhaltlich auf jeden Fall top. Also rundum gelungen das alles zusammen, ich konnte mich schließlich selbst davon überzeugen, als ich mal auf dem Weg nach Belgien einen Nachmittag Zwischenstop in meiner alten Hood gemacht habe. Denn wir waren als ehemals ortsansässiges BOARDSTEIN SKATEBOARDMAGAZIN gefragt worden, ob wir nicht irgendwie Teil des Ganzen sein wollten und das war uns natürlich nicht nur wegen unseres zehnjährigen Nicht-mehr-Dasein-Jubiläums eine Ehre. So gab es auf der Ausstellung reichlich alte BOARDSTEIN AUSGABEN zum Mitnehmen sowie einen sehr dicken Ordner mit sämtlichen unserer Artikel, die irgendwie Dortmund-Bezug hatten, das waren in 47 Ausgaben natürlich nicht wenige. Diesen Ordner (eigentlich waren es zwei) konnte mensch dann in aller Ruhe durchblättern, denn ein provisorischer Skateshop mit Couchecke, Magazinen, Büchern, Fernseher mit Videorekorder und alten Skatevideos auf VHS aus der Sammlung von Local Anders Tellen waren auch Teil der Ausstellung.

Außerdem gab es halt das schon angesprochene Heft zur Ausstellung, von dem mensch sich auch ein Exemplar mitnehmen konnte, und genau darin gab es ein Interview mit mich, jaa! Und da ich dieses Interview, ohne zu viel Eigenlob auszustinken, irgendwie ausgesprochen gelungen fand und es sicher alleine schon aus Nostalgiegründen für alle BOARDSTEIN FANS interessant sein könnte, will ich euch das heute hier dann mal präsentieren. Ich mag vor allen Dingen das Schlußwort, ich finde, da habe ich es irgendwie gut auf den Punkt gebracht, zumindest was mich und meine Lebenseinstellung angeht, aber alles andere ist zehn bzw. zwanzig Jahre danach sicher auch halbwegs interessant (Ey, das ist mein Blog, ich kann mich hier abfeiern, so viel ich will, ich kann ja, zumindest auf dem schriftlichen Sektor, eigentlich eh nix anderes). So gesehen spar` ich mir auch mal weitere Worte und laß` euch jetzt damit alleine, ick melde mir dann Anfang/Mitte nächster Woche wieder, woll!?

Einen angenehmen Little Friday soweit noch und genießt euer Wochenende am besten so, wie ich es auch tun werde, jaaa! Bis denne dann,
Arne

P.S.: Achtung, das Ganze ist in neuer(?) Rechtschreibung, ich benutze ja immer noch die alte, falls sowas überhaupt jemanden auffällt, alles mutiert ja zu Legastnikern heutzutage… Danke nochmal an Jana und Timo, das sind Leute, die das ordentlich machen. Soll jetzt nicht heißen, daß ihr alles Idioten seid, sonst würdet ihr euch ja nicht auf BOARDSTEIN.COM verirren…

P.P.S: Und wo wir schon bei ‚Wahren Worten‘ sind, hier auch noch ein paar echte, also nicht von mir. Ich hab` nämlich letztens mal wieder ein Buch über Lemmy und Motörhead gelesen, und zwar ‚Lemmy & Motörhead – In The Studio‘ von Jake Brown (hatte ich aus Langeweile Anfang des Jahres in Malta am Flughafen aus einer Grabbelkiste geklaut). Und jetzt nach der Lektüre war ich mal wieder im Lemmy-Flash, hab` mir ein paar Dokus reingezogen und kann folgendes Zitat aus dem Buch einfach nur unterschreiben. Das ist übrigens von Lars Ulrich, seines Zeichens Schlagzeuger von Metallica, für alle Rock-Dilettanten unter euch. Also zum Aufstehen oder zur guten Nacht ein Random-Zitat zwischendurch: „It`s an attitude, it`s a statement, it`s a way of life. If you put Motörhead on the back of your jacket or your t-shirt, it says something about who you are and what your beliefs are and what your kind of view on life is. That`s an attitude, it`s much more than just a relationship between a band and its fans.“… Word, Motörhead for life!

 

2 Gedanken zu „DJ BOARDSTEIN IM INTERVIEW

  1. Richtig geil dass hier wieder was geht!
    So schön wieder Arne zu lesen!
    Gibt’s diesen Winter irgend ne gute Boardstein mäßige Skateparty?

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